14. Dezember – Brühler Tor

Quelle: Stadtarchiv Erfurt Das Brühler Tor diente ab 1303 im Wesentlichen als westliche Ausfahrt in die Flandrisch-Holländischen Textilzentren. Das in westlicher Richtung benachbarte Lauentor wurde später verschlossen, so dass die parallele Route der Via Regia durch die Stadt über die Augustinerstraße, Lehmannbrücke, Pergamentergasse, Domplatz und Lautentor nicht mehr günstig war. Damit dürfte sich der Durchgangsverkehr„14. Dezember – Brühler Tor“ weiterlesen

13. Dezember – Löbertor

Quelle: Jürgen Valdeig Das Wachstum der Stadt Erfurt hatte im 13. und 14. Jh. zur Besiedlung vor dem ersten Mauerring geführt, so dass sich zum Schutz der Vorortler die Notwendigkeit ergab, einen zweiten Mauerring zu bauen, der dann zwischen 1430 und 1480 vollzogen wurde. Das Löbertor, das Sie im Adventskalender unter der Nr. 13 in„13. Dezember – Löbertor“ weiterlesen

12. Dezember – Waidmühlen

Quelle: Stadtarchiv Erfurt Waidmühlen dienten der Verarbeitung von Färberwaid. Diese uralte Kulturpflanze sieht durch ihre gelben Blüten dem Raps sehr ähnlich. Die geernteten Blätter wurden zunächst in der Gera gewaschen, zum Trocknen wurden sie dann auf den Feldern ausgelegt. Nach ihrem Anwelken kamen sie schließlich unters Rad der Waidmühlen, um sie zu Waidmus zu verarbeiten.„12. Dezember – Waidmühlen“ weiterlesen

11. Dezember – Universität

Quelle: Stadtarchiv Erfurt Die Erstgründung vieler europäischer Universitäten ging auf die Kirche bzw. den jeweiligen Papst zurück, der als Instrument eine Stiftungsbulle erließ. Die Gründung der Universität Erfurt erfolgte zu einer Zeit, in der die katholische Kirche gespalten war. Unter ihrem Dach gab es zwei Päpste: einen Papst in Avignon und einen Papst in Rom.„11. Dezember – Universität“ weiterlesen

10. Dezember – Augustinerkloster

Quelle: Saitz, Hermann H.: Erfurt zu Fuß. Erfurt 2016 1276 wurde die Klosterkirche der Augustinereremiten errichtet. Im Vergleich zu anderen Kirchenbauten in Erfurt war die eigentliche Bauzeit sehr kurz (bis 1340). So ist der in sich geschlossene, stilistisch einheitliche Baukörper zu erklären. Die hölzerne Tonnendecke symbolisiert die asketische Lebensweise in diesem Bettelorden. Der für Klosterkirchen„10. Dezember – Augustinerkloster“ weiterlesen

9. Dezember – Das Johannestor

Foto: Marion Eich-Born Mit zunehmendem Handel wuchs die Einwohnerschaft Erfurts erheblich an. Mitte des 13. Jahrhunderts zählte Erfurt zu den mittelalterlichen Großstädten und dürfte um die 20.000 Einwohner beherbergt haben. In ihrer städtischen Bedeutung war sie damals auf gleichem Niveau mit Nürnberg, Lübeck und Köln. Hinsichtlich der Größe des Stadtgebiets übertraf Erfurt mit 127 ha„9. Dezember – Das Johannestor“ weiterlesen

8. Dezember – Der Hochzeitsring und das jüdische Viertel

Quelle: Alte Synagoge Erfurt / Thüringer Landesamt für Denkmalschutz und Archäologie Die erste jüdische Ansiedlung in Erfurt ist urkundlich im Jahr 1212 in einem Schreiben Kaiser Ottos IV. verbrieft. Die älteste in Deutschland erhaltene Synagoge befindet sich in Erfurt im ehemaligen Judenviertel. Ihre Grundsteinlegung wird deutlich früher vermutet: noch vor 1100. Im darauffolgenden Jahrhundert hat der„8. Dezember – Der Hochzeitsring und das jüdische Viertel“ weiterlesen

7. Dezember – Dom und Domplatz

Quelle: Stadtarchiv Erfurt Bonifatius hatte im 8. Jahrhundert mit der Kapelle auf dem Domberg den Grundstein für die um 1154 errichtete romanische Basilika gelegt, die vom Domplatz aus betrachtet den hinteren Teil des heutigen Doms ausmachte. Um 1350 wurden „die Graden“, die siebzigstufige Treppenanlage, zum Haupteingang 1330 ausgestaltet. Ihre erste Bauausführung fiel deutlich schmaler aus„7. Dezember – Dom und Domplatz“ weiterlesen

6. Dezember – Die Wassermühlenstadt Erfurt

Quelle: Stadtarchiv Erfurt Die vielen Gera-Nebenarme und die relativ hohe Fließgeschwindigkeit machten Erfurt zu einem prädestinierten Standort für die Mühlenwirtschaft. In ihrer Blütezeit sollen in Erfurt bis zu 40 Mühlen aktiv gewesen sein. Die Konkurrenz untereinander machte 1332 ein Wasserrecht erforderlich, das die Entnahme des Wassers für landwirtschaftliche Zwecke, die Größe und die Anzahl der„6. Dezember – Die Wassermühlenstadt Erfurt“ weiterlesen

5. Dezember – Via Regia und die Krämerbrücke

Foto: Marion Eich-Born Mit dem Diedenhofener Kapitular wurde eine weitere Grundlage für das im Mittelalter herausragende Wachstum der Stadt Erfurt gelegt. Das rechtlich verbriefte Grenzhandelszentrum sorgte für einen starken wirtschaftlichen Warenaustausch zwischen Slawen und Franken. Die niedrige Furt der Gera (Erphes) an der heutigen Lehmann- und Krämerbrücke gestattete die Überquerung per Pferd und Handelswagen. Ab„5. Dezember – Via Regia und die Krämerbrücke“ weiterlesen