1. Dezember – Bonifatius

Bild: Stadtarchiv Erfurt

Der Stiftungsrat der Andreas Stiftung dankt der Leiterin des Stadtarchivs Erfurt und ihrem Team für die professionelle Unterstützung unseres Projektes.

Auf Bonifatius geht die erste urkundliche Erwähnung Erfurts im Jahr 742 zurück. „Der Apostel der Deutschen“ war für die damalige Zeit ein ausgesprochen weit gereister Mann.  Zwischen 673 und 675 in Wessex, England geboren, in Benediktinerklöstern erzogen, mit 30 Jahren in einem der Klöster zum Priester geweiht, blieb er zunächst seiner Heimat als Lehrer treu.

Nach einer ersten friesländischen Missionsreise kehrte er zwar nach England zurück, wurde Abt, kehrte jedoch schon 718 wiederum England den Rücken zu, um eine Reise nach Rom zu Papst Gregor anzutreten. Dort erhielt er einen klaren Missionsauftrag, den „ungläubigen Völkern das Geheimnis des Glaubens bekannt zu machen.“ Zielgebiete seiner Missionstätigkeit waren Hessen, Thüringen und Sachsen. Bekannt ist er u.a. auch als Bischof von Mainz und von Utrecht geworden. Die Sage von der Fällung der Donareiche, die dem gleichnamigen Gott Donar geweiht war, wird an mehreren Wirkungsstätten von Bonifatius erzählt: So bei Geismar/Fritzlar als auch in Erfurt, wo er im Steigerwald die göttliche Eiche gefällt haben soll, um den heidnischen Bauern die Machtlosigkeit ihrer Götter zu beweisen. In der realen Geschichte Erfurts geht auf ihn die Errichtung einer ersten Kapelle auf dem Domberg zurück.

Quelle: Lutz E. von Padberg: Studien zur Bonifatiusverehrung. Zur Geschichte des Codex Ragyndrudis und der Fuldaer Reliquien des Bonifatius. (= Fuldaer Hochschulschriften 25), Verlag Josef Knecht, Frankfurt am Main 1996

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Die Andreas Stiftung bedankt sich für die freundliche Unterstützung
durch das Stadtarchiv Erfurt.